Pflanzenernährung im Aquarium
Üppig begrünte Aquarien entsprechen zwar meist nicht dem natürlichen Vorbild, sind aber besonders schön anzuschauen, wenn sie gut angelegt werden. Wie alle Lebewesen müssen Pflanzen im geschlossenen Raum "Aquarium" mit Nährstoffen versorgt werden, damit der anfängliche, hübsche Anblick auch erhalten bleibt. Wie umfangreich die Versorgung zu erfolgen hat, ist von so vielen Faktoren abhängig, dass weites Ausholen angesagt ist, bis hinein in spezielle Düngekonzepte wie Estimative Index oder PPS Pro.
Pflanzenernährung im Aquarium / Teil I

Bei der Pflanzenernährung führen viele Wege führen nach Rom.
Hier ein Aquarium mit kombinierter Tages- und Bodendüngung.
Das Becken wird gut, aber nicht übermäßig beleuchtet,
die Pflanzen sind Schwachlichtgewächse, einige Garnelen und Schnecken
stellen den einzigen Tierbesatz dar. Die Tagesdüngung
ist entsprechend der Herstellerempfehlung zurückhaltend dosiert.
Bei der Pflanzenernährung führen viele Wege führen nach Rom.
Hier ein Aquarium mit kombinierter Tages- und Bodendüngung.
Das Becken wird gut, aber nicht übermäßig beleuchtet,
die Pflanzen sind Schwachlichtgewächse, einige Garnelen und Schnecken
stellen den einzigen Tierbesatz dar. Die Tagesdüngung
ist entsprechend der Herstellerempfehlung zurückhaltend dosiert.
Sulawesi-Garnelen - Ein Ding der Unmöglichkeit?
Hier
winken keine Einzelportraits von Garnelen aus dem Maliliseensystem auf
Sulawesi. Vielmehr stehen die Wasserparameter des zum System gehörenden
Matanosees im Mittelpunkt. Denn will man verstehen, warum die Haltung
von Sulawesi-Garnelen so oft scheitert, muss man wissen, wie die
Maliliseen ticken.


Die Harlekingarnele (Caridina cf. Spongicola) stammt aus dem Towuti-See.
Wie viele Wirbellose von Sulawesi ist auch sie ein schwieriger Patient im Aquarium.
Wie viele Wirbellose von Sulawesi ist auch sie ein schwieriger Patient im Aquarium.
Pflanzen versus Garnelen?
Garnelen sind in Pflanzenaquarien gern gesehene Gäste. Doch ist diese Kombination aus Wirbellosen und üppigen Grün wirklich ideal? Streng genommen ist sie das nicht. Pflanzen und Garnelen haben zum Teil höchst gegensätzliche Ansprüche, die – zumindest theoretisch – zu Problemen führen können.

Garnelen schätzen feingliedrige Pflanzen wie beispielsweise Moose.
Für diese Gewächse bedarf es aber keines großen pflegerischen Aufwandes.
Starklicht und damit eine kräftige Nährstoffversorgung sowie eine
Kohlendioxiddüngung sind nicht erforderlich – und dennoch wachsen die Moose
unter schlichteren Bedingungen sehr gut. Ein Garnelenaquarium kann
also üppig begrünt sein, ohne dass der Aquarianer gleich ein aufwändiges
Pflanzenaquarium auf die Beine stellen muss.
Die Mischung macht's
In Aquarianerkreisen kursieren verschiedene Rezepte für Bio-Kohlendioxid-Anlagen, die Hefe, Tortenguss und Zucker als Grundbestandteile enthalten. Der Tortenguss soll die Funktion der Zusätze (Gele, Pulver oder Granulate) bei den Hersteller-Mixturen ersetzen und die Hefe-Gärung kontrollierter ablaufen lassen. Im welchem Verhältnis aber die einzelnen Bestandteile gemischt werden, darin besteht keine absolute Einigkeit und Fehlschläge sind keine Seltenheit (schlechte Standzeiten, zu viel Schaum, zu geringe Kohlendioxid-Produktion). Zumindest für die JBL ProFlora Bio-Kohlendioxid-Anlage habe ich eine passende Mixtur gefunden, die eine gute Alternative zur Fertigmischung darstellt.

Für wenig Geld lässt sich eine Gärmasse selbst erstellen. Die Zutaten
sind Hefe, Zucker, Tortenguss und Wasser. Entscheidend ist
die richtige, auf das Reaktionsgefäß abgestimmte Mischung. Der Aufwand
hält sich in Grenzen, die Standzeit ist mit rund sechs Wochen hoch.
Fotografie und Aquaristik
Schöne Bilder von Fischen und Aquarien lassen sich zwar nicht im Ritsch-Ratsch-Klick-Verfahren machen, doch Hexenwerk sind solche Bilder auch nicht. Was man braucht, ist eine geeignete Kamera, etwas Wissen zu den Bereichen Blende, Belichtung, ISO und das Know how, wie sich trotz spiegelnder Aquarienfront spiegelungsfreie Fotos "schießen" lassen. Die Serie "Fotografie und Aquaristik" gibt einen Überblick.

Teil I: "Kameras" (pdf-Datei)
Teil II: Alles Einstellungssache - Blende, Belichtung, ISO und ein wenig Schummelei
Teil III: Gutes Handwerk ist das halbe Bild
Teil II: Alles Einstellungssache - Blende, Belichtung, ISO und ein wenig Schummelei
Teil III: Gutes Handwerk ist das halbe Bild
Eine Digitale Spiegelreflexkamera bei der "Arbeit". Gerade bei diesem etwas
schwereren Kameratyp lohnt sich ein Stativ. Verwacklungsfreie Bilder
gelingen so spielend leicht.
Weitere Praxisberichte im Archiv
Das Walstad-Experiment Teil I - VII
Beginne am Anfang - Erste Schritte für ein funktionierendes Aquarium und die erfolgreiche Pflanzenpflege
Tipps für den Bastler - JBL t400: Von der Pumpe zum puristischen Innenfilter
Tipps für den Bastler - Strömungspumpe JBL t400 garnelensicher machen
Tipps für den Bastler - Schrumpfkur für den Innenfilter F400
Tipps für Anfänger - Wasseraufbereiter
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Tipps für den Bastler - Schrumpfkur für den Innenfilter F400
Tipps für Anfänger - Wasseraufbereiter
Das Walstad-Experiment Teil I - VI
Platz ist in der kleinsten Hütte!?
Das Ende der Heizzeit