Kai Alexander Quante
Nano-Aquarien
„Nano-Aquarien“ von Kai Alexander Quante wurde 2011 veröffentlicht, ist aber älter als das 2010 publizierte Buch „Nano-Aquaristik“ vom selben Autoren. Das erste Buch stammt noch aus dem Programm des bede Verlags, dessen Portfolio auf den Ulmer Verlag übergegangen ist, das zweite Buch kommt direkt aus dem Ulmer Verlag. In den meisten Teilen gleicht das offenkundig aktualisierte bede-Buch dem inhaltlich allerdings deutlich erweiterten Nachfolger. Interessant ist "Nano-Aquarien" daher für Aquarianer, die auf den umfangreicheren Artenteil und die diversen Textergänzung des Ulmer-Buches verzichten können und im Gegenzug lieber einen Preisvorteil von 9 Euro einheimsen möchten.

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Andreas Karge und Werner Klotz
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Süßwassergarnelen aus aller Welt
Mehr ein wissenschaftlich orientiertes Nachschlagewerk denn rein aquaristisch ausgerichtete Lektüre ist „Süßwassergarnelen aus aller Welt“ von Werner Klotz und Andreas Karge. Davon zeugt nicht zuletzt die Auflistung der zu Rate gezogenen 131 Quelltexte, die überwiegend wissenschaftlicher Natur sind. Beide Autoren beschäftigen sich seit langem mit den Wirbellosen und sind Mitglieder des Crusta10-Teams. Der Garnelenliebhaber, der mehr möchte als die übliche Wirbellosen-Literatur bietet, findet in dem Werk alles was er wissen muss und kann seinen Horizont kräftig erweitern. Kurz: Das ambitionierte Buch hat alle Qualitäten, die ein Standardwerk besitzen sollte.

Friedrich Bitter
Nanofisch-Fibel
Ausschließlich um die so genannten Minifische geht es im Buch „Nanofisch-Fibel – Zwerge für kleine Aquarien“ aus dem Verlagshaus Dähne. Kleines Aquarium bedeutet in diesem Fall ein Behälter bis 60 Liter Inhalt. Die Nanofisch-Fibel empfiehlt sich für jene Aquarianer, die sich ausschließlich über Minifische informieren wollen, also dem erfahrenen Fischpfleger, der sich zum ersten Mal mit den Zwergen unter den Schuppenträgern beschäftigt, und dem Anfänger, der das Buch am besten als Zusatzliteratur zu einem umfassenden Standardwerk nutzt.
Hier geht es zur Rezension
Kai Alexander Quante
Nano-Aquaristik
Von den drei Büchern zum
Thema Nanoaquarien, die mir bis dato für „Aqua parva“ zur
Rezension vorlagen, wird der Begriff vom „Zwergenbecken“ in
„Nano-Aquaristik“ am konsequentesten definiert. Für den Autor
Kai Alexander Quante bedeutet „Nano“ maximal 30 Liter
Beckeninhalt.
Was in einem solchen Becken geht und was nicht, erörtert der Autor fachlich kompetent und stark praxisorientiert auf 96 Seiten.


Dr. Wolfgang Staeck
Schneckenbuntbarsch-Fibel
Den Schneckenbuntbarschen widmet sich ein Ende 2010 erschienenes Buch aus dem Dähne Verlag. Geschrieben hat es kein geringerer als Dr. Wolfgang Staeck, auf dessen Kappe die deutsche Bezeichnung „Schneckenbuntbarsch“ geht und der sich im Rahmen wissenschaftlicher Arbeiten ausgiebig mit verschiedenen Schneckenbuntbarsch-Arten beschäftigt hat. Und so wundert es nicht, dass er mit einem geradezu profunden Wissen über Schneckenbuntbarsche aufwarten kann, im Buch ergänzt durch umfangreiche Quellenarbeit. Er berichtet über Details, die selbst manch erfahrenem Schneckenbuntbarsch-Halter bislang unbekannt sein dürften. Gerade deshalb ist das Buch für Liebhaber der außergewöhnlichen Zwergcichliden eine fesselnde Lektüre, da es viel zu entdecken und zu erfahren gibt.

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